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Strafrecht im Verkehr

strafrecht_verkehrWurde bei Ihrem Unfall eine andere Person verletzt, haben Sie sich vom Unfallort entfernt oder war Alkohol oder andere Drogen Ihr Begleiter bei der Fahrt, dann werden Sie einer Straftat beschuldigt. Meistens kommen im Straßenverkehr folgende Vergehen in Betracht:

  • Fahrlässige Körperverletzung (§ 229)
  • Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (§ 142)
  • Trunkenheit im Straßenverkehr (§ 316)
  • Straßenverkehrsgefährdung (§ 315c)
  • Nötigung (§ 240)
  • Fahrlässige Tötung (§ 222)
  • Fahrens ohne Fahrerlaubnis (§ 21)
  • Fahrens ohne Versicherungsschutz (§ 6)
  • Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr (§ 315b)

Werden Sie einer Straftat beschuldigt, haben Sie eine Vorladung zur Vernehmung erhalten oder sollen Sie sich schriftlich äußern, haben Sie nicht nur das Recht zuvor einen Verteidiger zu befragen, Sie haben vor allem das Recht zu Schweigen.

Hat die Polizei Sie angehalten oder sogar auf die Wache mitgenommen, versuchen Sie nicht, sich zu rechtfertigen. Ihr Bedürfnis sich zu erklären oder zu verteidigen wird Ihre Situation juristisch nicht verbessern. Es ist auch ein Irrtum, zu glauben, die Polizei werde das Vergehen allein wegen Ihres sympathischen und kooperativen Auftretens das Verfahren einstellen. Hierzu ist ein Polizist nicht berechtigt, er riskiert vielmehr selbst ein Verfahren wegen „Strafvereitelung im Amt“.

Auch als Zeuge haben Sie das Recht zu Schweigen, wenn ein Angehöriger beschuldigt wird. Auch in diesem Fall steht Ihnen einen Rechtsanwalt als Beistand zu. Keine Aussage ohne Akteneinsicht.

Ob als Beschuldigter oder Zeuge: Nutzen Sie die Möglichkeit einer effektiven Verteidigung. Nur Ihr Verteidiger kann Akteneinsicht nehmen und sich über den Tatvorwurf und den Stand des Strafverfahrens informieren. In vielen Verkehrsstrafsachen besteht sogar oft Deckungsschutz durch Ihren Rechtsschutzversicherer.

Wichtig ist: Äußern Sie sich niemals ohne vorherige anwaltliche Beratung und warten Sie nicht, bis schon ein Strafbefehl oder die Anklageschrift zugeht.
Nehmen Sie daher als Betroffener noch heute Kontakt mit uns auf, entweder telefonisch unter 02131 521 66 21 oder mittels unseres Online-Kontakt-Formulars.

 

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